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woerdz 2022 verpasst? Hier schmökern!


Vier Tage voller Spoken Word – das war das woerdz 2022! Das handverlesene Programm brachte die wichtigsten Akteur*innen und spannendsten Newcomer*innen der Schweizer Bühnenliteratur zusammen. Du hast das woerdz 2022 verpasst? Oder möchtest in Erinnerungen schwelgen? Wir haben die besten, schönsten, berührendsten Momente in den Tagesrückblicken zusammengestellt. 

Dass auch die Schweiz in sich literarisch international ist, bewies der “Babel Slam” an Tag 1, bei dem Slam-Poet*innen in acht verschiedenen Schweizer Sprachen performten – Schweizer Mundart, Französisch, Albanisch, Rumantsch, Arabisch, Englisch, Deutsch und Italienisch. 

Als Sieger gingen Jusef Selman (Arabisch) und Dalibor Marković (Deutsch) hervor. 

Tag 2 des woerdz 2022 stand ganz unter dem Banner der Gefühle von Zärtlichkeit bis Zorn. Spoken Word Künstler*innen zeigten in der Werkschau Ausschnitte ihres aktuellen Schaffens: Christoph Simon legte mit einem Einblick in sein Programm „Strolch” die alltäglichen kleinen Dramen frei, Fitzgerald & Rimini (Ariane von Graffenried & Robert Eberhard) beschwörten mit „50 Hertz“ störsame Frauenbiografien herauf, Lidija Burčak tauchte mit ihrem Buch „Nöd us Zucker“ in die eigenen Tagebücher und ins Leben selbst.

Tag 3 brachte eine besondere literarisch-akkustisch-visuelle Mischung auf die woerdz-Bühne. In den Werkschauen, bei denen Schweizer Spoken Word Künstler*innen Ausschnitte ihres aktuellen Schaffens zeigten, zeigte Manuel Stahlberger mit „Eigener Schatten“ die Absurditäten der eigenen Existenz auf. Und Lara Stoll nahm in „Gipfel der Freude“ nicht nur allerlei fremde und eigene Eigenheiten aufs Korn, sondern las aus ihrem Erstling „Hallo“.

Es folgte der erste Werkauftrag des diesjährigen woerdz. Exklusiv für das Festival hatten der Poet und Beatboxer Dalibor Marković und die Tänzerin Kristina Veit ein Stück erarbeitet. Spoken Word vermengte sich mit Contemporary Dance zu einer berührenden Performance.

Den krönenden Abschluss des Abends machte als Stargast der Rapper Yasiin Bey, der als Mos Def die Hip-Hop- und Spoken-Word-Szene international prägte wie nur wenige. Er zeigte am woerdz die Vielfalt seines Repertoires und performte in der ausverkauften Grossen Halle nicht nur seine grössten Hits, sondern auch eindringliche Lyrik.

Tag 4 war der Abschlusstag – und was für ein Abend es wurde! Er startete mit der lyrisch-musikalischen Performance der Autorin Katja Brunner und der Berliner Klangkünstlerin Zooey Agro, die mit ihrem Stück den zweiten Werkauftrag des diesjährigen woerdz in Szene setzten. Und das Publikum liess sich fasziniert in eine Wort- und Klangkulisse voller Dringlichkeit und Versöhnung ziehen.

In den Werkschauen, bei denen Schweizer Spoken Word Künstler*innen Ausschnitte ihres aktuellen Schaffens zeigten, malten Antoine Jaccoud und Beat Sterchi Dystopien auf Französisch und Berner Mundart in die Bergwelt. Und Stereo Luchs und Crew heizte mit Dancehall-Beats und liebevollen Alltagsbeobachtungen in Lyricsform die Grosse Halle des Südpol ein und bewies: Die Grenzen zwischen den Genres sind fliessend und die Kunst ist frei.

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