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Amina Abdulkadir

Amina Abdulkadir wurde 1985 geboren, in Mogadiscio, Somalia. Als vierjähriges Mädchen kam sie mit ihrer Familie in die Schweiz. Schule war – laut eigenen Worten – nicht so ganz ihr Ding, da gab es noch weit interessantere Themen, die ihrer Entdeckung harrten. Lehr- und Aktivzeiten verbrachte sie in der akademischen Welt und als Ergotherapeutin um eigentlich da zu landen, wo sie hingehört: in der Kunst mit Worten und Gestaltung. Irgendwo kann man lesen, dass sie Ordnung mag, was aber mitnichten mit einem Ordnungsprinzip für Schubladen verwechselt werden darf.

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André Schürmann

Literatur-Veranstalter und -Vermittler, Autor, Anglist ist in Luzern aufgewachsen und lebt und arbeitet nach einigen Abstechern, Umwegen und Sackgassen wieder in Luzern.

 

Studium der Anglistik in Zürich, Mitinitiant und Co-Leiter Théâtre La Fourmi 1997-2002, Kunst- und Kultur – Anerkennungspreis der Stadt Luzern 2002, seit 2004 Betreiber der Spoken Word Bühne LOGE, Nachdiplomstudium Kulturmanagement HGK Luzern (2004/06). 2008 Werkbeitrag von Kanton und Stadt Luzern in der Sparte „Performative Wort- und Literaturprojekte“ (mit Matthias Burki). 2012 Ausland-Stipendium Chicago (4 Monate) der Städtepartnerschaft Luzern-Chicago. In Chicago zahlreiche Auftritte, Zusammenarbeiten über die Sparten hinweg und die Publikation von „Chicago Poems“.

Förderpreis der Albert Köchlin Stiftung für das Literaturprojekt Loge (2014).

Gastpreis der Werkbeiträge des Kanton Luzern für das Literaturprojekt Loge (2016).

Viele weitere Projekte im Bereich „Das Gesprochene Wort“ in Luzern und der deutschsprachigen Schweiz, z.B. Mitinitiator & Mitglied Programmgruppe woerdz – Das Spoken Word Festival, ab 2014.

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Ariane von Graffenried

Ariane von Graffenried – lebt und arbeitet als Autorin, Spoken Word Performerin und promovierte Theaterwissenschaftlerin in Bern. Sie ist Mitglied der Autorengruppe «Bern ist überall» und des Duos «Fitzgerald & Rimini», schreibt für die Bühne, für Zeitungen und die Wissenschaft.

 

Neben Theaterstücken und Veröffentlichungen auf CDs und in Anthologien erschienen 2010 das Buch «Fleur de Bern» (knapp Verlag), 2011 und 2015 die CDs «Aristokratie und Wahnsinn» und «Grand Tour» von «Fitzgerald & Rimini» (Verlag der gesunde Menschenversand). Für Frühling 2017 angekündigt ist eine Spoken Word Sammlung in der edition spoken script.

 

Von Graffenrieds Texte kippen vom Konkreten ins Poetische und zurück, mal Deutsch, mal English, mal Dialekt. Sie ist eine Geschichtenerzählerin des Geheimen und Verborgenen, eine ebenso raue wie galante Berichterstatterin aus den Halbwelten des Mondänen, eine literarische Umgarnerin der provinziellen Unterwelt.

 

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Bardhec Berisha

Bardhec Berisha wurde am 16. März 1961 in Dobërdol, Klinë in Kosovo geboren. Er studierte albanische Sprache und Literatur an der Universität Prishtinë. 1983 flüchtete er aus politischen Gründen in Schweiz, wo er bis 1996 als Hilfsarbeiter und Maurer arbeitete. Darauf schloss er ein Studium der deutschen Sprache im Goethe Institut Basel ab. Bardhec Berisha lebt und arbeitet als Übersetzer in Emmenbrücke. 2006 veröffentlichte er «Mirëdita Liebste» (Guten Tag, Liebste) deutsch/albanisch beim Brunner Verlag.

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Beat Sterchi & Adi Blum

Beat Sterchi

geboren und aufgewachsen in Bern, lebte in Übersee und in Spanien. Er schreibt Prosa, Reportagen und für das Theater. Sein bekanntestes Buch ist der Roman «Blösch». Sein erfolgreichstes Stück ist «Annebäbi im Säli oder Gotthelf im Ochsen». Er ist Mitglied des Spoken-Word-Ensembles «Bern ist überall». Soeben erschienen: «U no einisch» Sprechtexte, edition spoken script.

 

Adi Blum

Die musikalische Begleitung liefert der freischaffende Autor und Musiker Adi Blum. Adi Blum wurde 1964 in Luzern geboren, studierte an der Universität Zürich, Anglistik, Germanistik und Philosophie. Für p&s netzwerk kultur organisiert er kulturelle Veranstaltungen. Er unterrichtet englische Sprache und arbeitet fürs Theater. Unterwegs ist er als Akkordeonist unter anderem mit der Spoken-Word-Combo «Bern ist überall».

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Burni Aman

Die südafrikanische Spoken Word Künstlerin, Hip Hop Sängerin und Wortschmiedin Burni Aman tritt seit über 15 Jahren in Südafrika und auf dem internationalen Parkett auf. Sie lebt zur Zeit in der Schweiz und hat soeben ihr Solo Debut «Sweet Science» herausgebracht, welches auf treffende Weise ihr künstlerisches Schaffen repräsentiert. Das Album ist eine Mischung aus Hardcore Rap und sanfteren Spoken Word Zwischentönen. Es zeigt sowohl Amans grobere Seite als auch eine sinnliche Verletzlichkeit und ihre musikalische Reife. Zugleich ist das Album eine Mischung aus persönlichen und politischen Texten. Ihr volles Potential aber kann Aman am besten in ihren live Performances als Spoken Word Künstlerin oder als Rapperin zeigen.

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Davide Di Spirito

Davide Di Spirito wächst in der Westschweiz einer musikalischen Familie auf. Als Jugendlicher lernt er E-Bass und Klavier spielen. Während seiner Zeit als Student am Jazz Konservatorium von Montreux spielt er in mehreren Musikgruppen (Jazz, Funk, Blues, Rap, Gospel, Samba) und hat Auftritte in der ganzen Schweiz. Seine ersten Erfahrungen in Urban Poetry sammelt er Ende der 1990er in New-York im Band von Hanifah Robinson. Später begleitet er am Klavier anlässlich des Festival de la Cité in Lausanne. Zuletzt komponiert und spielt er Stücke für den Roman «Le Canal» von Valérie Gilliard (2014).

Darüber hinaus gründet er als Dave Lefunk die neo-soul Gruppe Greater Goodz (2010), wo er als Beatmaker die Musik liefert.

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Daniela Dill

Daniela Dill schreibt Zeitungskolumnen und Slam Poetry Texte. Ungewöhnlich daran: Mundart sind diejenigen Texte, die zum Lesen gedacht sind, während die live performten Bühnentexte Hochdeutsch sind. Sie gibt Slam Workshops an Schulen und ist Mitbegründerin des SLAM Basel.

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Dércio Afonso da Silva (Rêve)

Der junge Rapper ist in der Schweiz geboren und in Zermatt im Kanton Wallis aufgewachsen. Obwohl er nie in Portugal gelebt hat, verbindet ihn viel mit seinem Heimatland. Zurzeit lebt und studiert er in Genf, kommt aber regelmässig nach Zermatt zurück, wo seine Familie lebt.

 

Im Jahre 2007 beschliessen er und einer seiner besten Freunde, die heimlich geschriebenen Texte mit Instrumentals zu vermischen und gründen die Gruppe «Lamed Klan». Im Verlauf der Zeit kommen noch zwei weitere Mitglieder zur Gruppe hinzu. Obwohl Hip-Hop zu den Leidenschaften der Gruppe gehören, weiss diese das Resultat, welches beim Vermischen von verschiedenen Musikrichtungen entsteht, zu schätzen. Dieses Konzept ist auch der Grundstein der Gruppe.

 

Im Jahre 2010 nehmen sie ein Mixtape in Zusammenarbeit mit dem Basler «Einzelgänger» auf. Jedes Lied auf dem Mixtape basiert auf einer Kombination von der deutschen und portugiesischen Sprache. Nach der Veröffentlichung mehrerer Singles, gibt die Gruppe 2015 die EP «3920» heraus. Der Titel des Projektes entspricht der Postleitzahl des Ortes an dem alle der Mitglieder der Gruppe aufgewachsen sind.

 

 

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Die Eltern

Stefanie Grob, Simon Chen & Sandra Künzi

Drei Spoken Word Autor/-innen der Künstlergruppe «Die Eltern» – Da gibt es einiges zu erzählen: Von Kita, Kiga, Einschulung, aus dem Gebärsaal, dem Familienalltag, dem Spagat zum Beruf. Von Auslandreisen, Ferien mit und von den Kindern, den Nachbarsteenagern, den Göttikids, vom Zoo, vom Tannenbaum, vom Kindergeburtstag und vielem mehr. Die Eltern ist die Performance, die die Bühnenwelt noch braucht. Witzig, rasant, klug, absurd und berührend. Wobei das Postpubertärsein bislang die Eltern noch selbst übernehmen. Spannend von Anfang an und immer wieder komisch.

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Fatima Moumouni

Fatima Moumouni ist seit Ende 2011 mit Spoken Word Stücken auf Bühnen im deutschsprachigen Raum unterwegs. In den letzten Jahren hatte sie ausserdem auch Auftritte in Togo und Ghana. 2014 nahm sie bei dem interkulturellen, bilingualen Projekt «Wort.word.lich» teil, bei dem sie gemeinsam mit zwei anderen deutschen und drei amerikanischen Jugendlichen ein Bühnenprogramm entwarf mit dem sie gemeinsam auf Tour gingen.

 

2012 gewann die Münchnerin die bayrischen Meisterschaften im Poetry Slam in der Kategorie U20 und war U20-Vizemeisterin der deutschsprachigen Meisterschaften. Derzeit lebt sie in der Schweiz. Bei den Schweizmeisterschaften im Poetry Slam erreichte sie 2013 und 2014 das Finale. Seit Sommer 2014 hat sie mit Laurin Buser das Spoken Word Team «Zum goldenen Schmied», mit dem sie 2014 bei den Schweizmeisterschaften angetreten und das Stechen im Finale erreicht haben.

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Fehmi Taner

Fehmi Taner ist 27 Jahre alt und wohnt ihn Bern. Er will Geschichten erzählen über die kleinen Dinge im Leben und trägt sie auf den Bühnen in der Deutschschweiz vor. Er schreibt über den ganz normalen Wahnsinn, in dem man sich auch selbst Wiederfinden kann. Er freut sich auch immer sehr über neue Hosen und ein Bier.

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Frontalunterricht

Patti Basler & Philippe Kuhn

Die Slam Poetin Patti Basler und der Pianist Philippe Kuhn erzählen von einer Schweizer Schulstube von den 80ern bis heute, vom Grobmotoriker René und von Fröilein Scheidegger, einer Lehrerin wie ein Alpmassiv. Von deutschen quereinsteigenden Lehrern, vom Lehrplan 21 und und wie all das unterminiert ist von Gotthardröhren, Röstigräben und anderen Abgründen, aber von einem Netz aus verbalen Wortketten und roten Fäden zusammengehalten wird. Ob eine Musiktherapie da noch helfen kann? Oder eine Supervision? Oder gar etwas Menschlichkeit? Philippe Kuhns präzis-schräge Töne und Patti Baslers satirische Wortakrobatik schaffen Stimmungen: vom beklemmenden Burn-Out bis zum befreienden Lachen. Worauf wiederum das nackte Grauen folgt.

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Gabriel Vetter

Der Schaffhauser Autor und Kabarettist (Radio-Preisträger «Salzburger Stier»), Theatermacher, Journalist, Kolumnist und Slam-Champion ist einer der wichtigsten Schweizer Stimmen. Legendär seine Einteilung der Schweizer Bevölkerung in Migros- und Coopkinder. Legendär auch seine meistens in atemlosem Stakkato und im Furor kulminierenden Textperformances. Solo tritt er mit seinem aktuellen Bühnenprogramm «Wo die Sau aufhört – eine Hundsverlochete» auf. Kollektiv mit der Poetenkombo SMAAT.

 

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Gerhard Meister

Gerhard Meister, Jahrgang 1967, wuchs im Emmental auf und lebt heute in Zürich. Er schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Spoken Word Texte, mit denen er selber auf die Bühne geht. 1995 schliesst er sein Studium der Geschichte und Soziologie ab und schreibt zugleich sein erstes Stück, bei dessen Aufführung er selber mitspielt. In Zusammenarbeit mit Andres Lutz entsteht das Bühnenprojekt «Geholten Stühle», das rasch nationale Aufmerksamkeit und im Jahr 2000 den Salzburger Stier gewinnt. Meister schreibt weitere Theaterstücke in Zusammenarbeit mit dem Theater in der Winkelwiese in Zürich, dem Staatstheater Stuttgart und dem Theater Marie in Aarau und an zahlreichen weiteren Bühnen im In- und Ausland. Für seine Stücke erhält er die Literaturpreise von Stadt und Kanton Bern sowie Stipendienaufenthalte in New York, Berlin und auf Elba. Seit 2004 ist er Mitglied des Spoken Word Ensembles «Bern ist überall». 2011 erscheinen seine gesammelten Sprechtexte als Buch (Viicher & Vegetarier). Im Verlag Der gesunde Menschenversand ist soeben sein erster Gedichtband «Eine Lichtsekunde über meinem Kopf» erschienen.

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Greis

Grégoire Vuilleumier, auch bekannt als Greis, wird am 3. April 1978 in Lausanne geboren und zieht im Alter von fünf Jahren nach Bern. Ab 1997 macht er sich durch Auftritte bei Berner Improvisations-wettbewerben einen Namen als Rapper.
2011 veröffentlicht er das Album „Es Geit“ mit der Gruppe PVP, und die Online-Compilation „V – Musik zum Wählen“, die nur während den 30 Tagen vor den schweizerischen Parlamentswahlen erhältlich ist, und geht mit dem französischen Rapper Soprano in Deutschland, Österreich und Luxembourg auf Tour.
2012 veröffentlicht er das Album „Me Love“, welches auf Platz 6 in die Schweizer Albumcharts steigt und von einer Tournee im In- und Ausland begleitet wird. Daneben schreibt er mit dem Komponisten Stephan Hodel das Stück „The Power of Musick“, welches im KKL Luzern mit einem 120-köpfigen Chor und einem 40-köpfigen Orchester uraufgeführt wird, und in dem er als Solist auftritt. Zudem tritt er mit dem Gitarristen Benjamin Noti als Noti Wümié und mit dem Schriftsteller Guy Krneta und dem Musiker Jakob Apfelböck als Krneta, Greis & Apfelböck auf.
Im Februar 2013 veröffentlicht Greis zum zehnjährigen Karrierejubiläum sein erstes komplett französischsprachiges Album „Anatomy“, welches als Jubiläumsgeschenk unentgeltlich erhältlich ist. Auf die Festivaltour im Sommer folgt eine kleine Clubtour in der französischen Schweiz und in Deutschland im Herbst.  Im selben Jahr folgt die EP “Madeleine” mit seiner neuen Band Noti Wümié (mit Benjamin Noti an der Gitarre).
2014 spielt Greis 17 Konzerte in China und verbringt ein halbes Jahr in New York, um an seinem neuen Album zu arbeiten.
2007, 2008, 2009 und 2012 erhält er den Swiss Hip Hop Music Award als bester Solo-Künstler, 2010 zeichnet MTV ihn mit einem European Music Award als bester Schweizer Künstler aus und nominiert ihn als Besten Europäischen Act.
Nebst seiner Solokarriere ist Greis Miglied der Rap-Gruppen PVP, Chlyklass und Rogue State Alliance und führt Rap-Workshops mit Jugendlichen. Er lebt in Bern.

 

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Guy Krneta

Guy Krneta, geboren und aufgewachsen in Bern, lebt heute als freier Schriftsteller in Basel. Er schreibt Texte fürs Theater, tritt als Spoken Word Künstler auf und publiziert Bücher. Er hat das Schweizerische Literaturinstitut in Biel initiiert und ist Mitglied der Spoken Word Formation «Bern ist überall». Für sein Schaffen erhielt er etliche Preise, unter anderem den Welti-Preis für «das Drama» (2003), den Prix Suisseculture (2012) und den Schweizer Literaturpreis (2015). Neuste Publikationen sind: «Filet Schtück» (Verlag der gesunde Menschenversand Luzern, 2016) und «Poltern und Stottern» (Verlag der Autoren Frankfurt/M., 2016).

 

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Hobo Ink

Hobo Ink ist das Poetenduo Leo und Hector, das es sich zur Aufgabe macht, die Poesie auf die Strasse zu bringen. Mit Holztisch und Schreibmaschine reisen die Dichter durch die Schweiz. Die Gedichte werden am Strassenrand geschrieben und frisch ab Druck an einer Wäscheleine aufgehängt. Passanten stöbern in den Unikaten oder erteilen den Auftrag für ein persönliches Gedicht. Seit Frühjahr 2016 ist Hobo Ink regelmässig in diversen Städten anzutreffen.

 

Eleonora „Leo“ Wicki, geboren 1983, studierte Vergleichende Literaturwissenschaften in Lausanne und London. Seit fünf Jahren lebt, arbeitet und schreibt sie in Zürich. Lesungen am Zürich liest, am Münchner Hörgang im Westend und Gewinnerin des Publikumspreises an der Icon Poet Veranstaltung im Cabaret Voltaire.

 

Jules „Hector“ Hildebrand, geboren 1991, studierte Literarisches Schreiben in Zürich. Er lebt und schreibt in Basel. Lesungen am Arts Festival in Galway, am Zürich liest, am Berner Literaturfest, sowie mehrere Lesungen in Basel. Publikationen in Mosaik Magazin und Komplex Magazin Innsbruck.

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Jaromir Konecny

Jaromir Konecny hat etwa 80 Poetry Slams gewonnen und ist zweimaliger Vizemeister des deutschsprachigen Poetry Slams. Seine Spezialität sind lustige Kurzgeschichten – die besten sind in seinem Band «Fifi poppt den Elch» versammelt. Jaromirs Roman «Doktorspiele» wurde verfilmt und lief im Herbst 2014 erfolgreich in den deutschen Kinos. Sein letzter Roman «Herz Slam» thematisiert den U20-Poetry-Slam.

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Jens Nielsen

Jens Nielsen wollte eigentlich 1970 geboren werden. Wurde dann aber 1966 geboren. Während seiner Schauspielausbildung in Zürich begann er zu schreiben. Seither arbeitet er als freier Schauspieler, Sprecher und Autor. Seine Soloprogramme zeigt er auf Schweizer Kleinkunstbühnen. Zuletzt produzierte Radio SRF2 Kultur sein Hörspiel «Frau Higgins – Anstelle von Erinnerung». Soweit gedruckt, erscheinen seine Texte im Verlag «Der gesunde Menschenversand» in Luzern. Dort erschien im März 2016 der Kurzgeschichten-Band «Flusspferd im Frauenbad».

 

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Jurczok 1001

Jurczok 1001 – bürgerlich Roland Jurczok, 1974 in Wädenswil (Schweiz) geboren – gehört zu den Spoken Word Pionieren der Schweiz und tritt seit 1996 unter dem Namen Jurczok 1001 als Dichter, Sänger und Performer auf.

 

In seinem Solo-Programm «Spoken Beats» arbeitet er mit einem Loopsampler und verbindet Gesang und Human Beatbox mit seinen Texten. Auftritte an diversen Festivals u.a. Kaufleuten Zürich, Theater Neumarkt Zürich, Poesiefestival Berlin, Popkomm Berlin, Schule für Dichtung Wien, Elevate Graz, Buchmesse Krasnoyarsk, Museum Tinguely Basel, Streetartmuseum St. Petersburg und B-Sides Luzern.

 

Für seine spartenübergreifende Arbeit erhielt er den Förderpreis des Kantons Zürich 2015 und ein Werkjahr der Stadt Zürich 2014. Seit 2015 ist er an der Zürcher Hochschule der Künste im Bereich Spoken Word Gastdozent. Seit 1998 arbeitet er mit der Autorin und Musikerin Melinda Nadj Abonji zusammen. Zuletzt erschien von ihm die EP «All die Jahr», Masterplanet/Irascible 2014.

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Laurie Anderson

Laurie Anderson ist eine der bekanntesten – und kühnsten – Kunstpionierinnen aus Amerika. Obwohl man sie vor allem wegen ihren Multimedia-Arbeiten kennt, tat sie sich auch als bildende Künstlerin, Komponistin, Lyrikerin, Fotografin, Sängerin und Instrumentalistin hervor.

 

Ihre Karriere als Musikerin, welche 1981 mit «O Superman» richtig begann, umfasst die Veröffentlichung der Filmmusik zu «Home of the Brave» und «Life on a String» (2001). Ihre Bühnenauftritte sind einfach gehaltene Spoken Word Performances bis hin zu elaborierten Multimedia-Bühnenpräsentationen. Anderson veröffentlichte sieben Bücher und ihre visuelle Kunst wurde weltweit von vielen bekannten Museen ausgestellt.

 

2002 wurde Anderson erste Gastkünstlerin der NASA. Dies führte 2004 zur Soloperformance «The End of the Moon». Neben weiteren Ausstellungen und Performances, wie «Forty-Nine Days In the Bardo» (2011) und «Boat», kuratiert von Vito Schnabel (2012) und «Habeas Corpus» (2015), entwickelte sie weitere Soloperformances wie «Delusion» (2010) und «Dirtday!» (2012). 2015 wurde ihr Film «Heart of a Dog» Teil der offiziellen Auswahl der Filmfestivals Venedig und Toronto.

 

Das neueste Kapitel von Laurie Andersons Erforschung der Amerikanischen Erzählung und der Art und Weise, wie wir sie erzählen, ist eine Sammlung von Songs und Geschichten über zeitgenössische Kultur: «The Language of the Future». Darin spielt sie mit unkonventionellen Abenteuergeschichten und tut dies mit ihrem charakteristischen Witz und ihrer Schärfe. Diese Arbeit kann auf ganz unterschiedliche Arten präsentiert werden – als Soloabend oder zusammen mit einem grösseren musikalischen Ensemble – und sie kann angereichert werden mit Live-Skype-Performances mit virtuellen Gästen und mit weiteren Elementen.

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Lisa Christ

Lisa Christ hat sich über U20 Slams zur U20 Schweizermeisterin 2011 durchgesetzt. Seit dem Finalsieg ist sie viel in Ü20 Slams im Finale dabei und ist Mitglied der Oltner Lesebühne im Coq- d’or. Nebst dem Bühnendichten ist sie als Bildnerische Künstlerin und Vermittlerin tätig.

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Literatur für das, was passiert

Literatur für das, was passiert ist eine Gruppe von Schriftsteller/-innen, die sich zusammengetan haben, um mit ihrem Schreiben Menschen auf der Flucht zu helfen.

An Anlässen sitzen Autor/-innen an ihren Schreibmaschinen und verfassen Texte auf Wunsch. Das können Gedichte, Pamphlete, Haikus, Liebesbriefe, das kann alles sein. Die dafür entgegengenommenen Spenden gehen an Menschen auf der Flucht. Dabei suchen wir aktuell Organisationen, welche vor Ort tätig sind, die medizinische Hilfe leisten, Nahrungsmittel, Kleidung verteilen und die Menschen bei der Weiterreise finanziell unterstützen.

 

Seit Mai dieses Jahres laden wir auch Zeichner/-innen an unsere Anlässe ein, die Bilder auf Auftrag machen. Dadurch hat sich einen Austausch zwischen Bild und Wort ergeben. Menschen bestellen ein Bild, gehen damit zu einer Schreibmaschine, lassen sich anhand der Zeichnung einen Text schreiben.

 

Schreibend beteiligt waren bisher:
Katja Brunner, Ulrike Ulrich, Lea Gottheil, Ruth Schweikert, Heinz Helle, Michelle Steinbeck, Melanie Katz, Simone Lappert, Tim Krohn, Daniel Mezger, Ivona Brdjanovic, Martina Kunz, Anaïs Meier, Thomas Meyer, Guy Krneta, Adrian Witschi, Anna Helle, Isabelle Capron, Cecilia Erismann, Maruan Paschen, Saskia Winkelmann, Sarah Elena Müller, Geneva Moser, Dorothee Elmiger, Sandra Hughes, Gianna Molinari und Julia Weber

 

Zeichnend beteiligt waren bisher:

Nina Weber und Sarah Elena Müller

 

Gegründet von:

Gianna Molinari und Julia Weber

 

 

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Mana Bugallo

Mana Bugallo ist eine argentinische Poetin, Performerin, Autorin, Sängerin und Aktivistin. Sie ist eine der Mitbegründerin des «Slam Argentino de Poesía Oral», welches 2011 in Buenos Aires zum ersten Mal stattfand. Sie koordiniert und veranstaltet Spoken Word Anlässe an der Internationalen Buchmesse und am Literaturfestival in Buenos Aires, an der Biennale für Junge Kunst und an anderen Festivals in Argentinien. Sie hat Argentinien am Internationalen Poetry Slam Festival 2015 in Río de Janeiro vertreten und 2016 an zwei Slams im legendären «Nuyorican Poets Cafe» in New York teilgenommen.
Mana hat als Lehrerin Poesie und Performance unterrichtet. Sie gründete SUCEDE, eine Gesellschaft für performative Erfahrung, die Poesie, Musik, Film und neue Medien verknüpft. Ausserdem hat Mariana Bugallo eine Radiosendung zum Thema Poesie und Musik aufgebaut und 2015 ihr erstes Buch «Muchacho» publiziert.

 

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Marcel Oetiker

Universität Bern (Forschung, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte)
u.a. Arbeiten über John Cage
MASTER (mit Auszeichnung) Komposition&Theorie, Schwyzerörgeli, Forschung
MA-Thesis: Mediaphonie – Theorie der (un)begrenzten Möglichkeiten
BACHELOR Komposition, Schwyzerörgeli
BA-Thesis: Schwyzerörgeli: Möglichkeiten im Jazz – eine instrumentale Expedition
Premier im Hauptfach SCHWYZERÖRGELI, im Studiengang Schweizer Volksmusik, sowie im Jazz (als Schwyzerörgeler)
CAS Schweizer Volksmusik
Diverse Instrumente über Musikschulen bzw. autodidaktisch

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Matto Kämpf

Matto Kämpf wurde 1970 in Thun geboren und lebt als Autor, Filmer und Theatermacher in Bern. Seine Spoken Word Programme zeichnen sich durch seinen skurrilen, unkonventionellen Textstil aus und werden alleine oder in Begleitung von Schauspielern und Musikern aufgeführt. Er ist Teil vom «SRF Experiment Schneuwly» und des Kollektivs «Die Gebirgspoeten», das den Mythen und Klischees der ländlichen Schweiz auf den Grund geht.

 

Unter anderem tritt er mit der Künstlergruppe «Die Eltern», mit King Pepe und Marc Unternährer bei «Trampeltier of Love» und bald auch mit den «Zorros» auf.

 

 

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Meisterbeatz

«Meisterbeatz», Beatmaker, Rapper, DJ und Tonstudioinhaber aus Bern, kam 1991 mit der HipHop-Kultur in Berührung. Von Kindesbeinen auf fasziniert von Rhythmen und Reimen, begann er Schweizerdeutsche Texte zu verfassen und nahm sie über selbstproduzierte Beats auf. Zu Beginn der 90er Jahre war Mundartrap in der Schweiz praktisch unbekannt und kaum anerkannt. Es war Meisterbeatz immer ein Anliegen, ein Bewusstsein für Schweizerdeutsche Lyrics zu schaffen. Obschon bereits Mitglied der zweiten Schweizer Rap Generation, ist er einer der Pioniere auf diesem Gebiet.

 

Er hat den Ruf eines aussergewöhnlich vielfältigen Produzenten. Musikalisch bewegt sich «Meisterbeatz» zwischen Black Music, Electronica und World. Seine Vision ist es immer, Elemente aus verschiedenen Stilen und Kulturen zusammenzubringen, sei es mit Sampling/Synthesizer/Drummachines oder der Zusammenarbeit mit Musikern. Aus diesem Melting Pot schöpft er ständig neues Potential und setzt neue Massstäbe.

 

Unter seinen wichtigsten Zusammenarbeiten finden sich folgende: Südafrika-Tournee mit Burni Aman & The Sciences und Black Tiger (Basel) 2015, Schweizer Beatmaker Compilation «Beat Enoteca», Song «Wrong Groove», Brain&Device Records 2013, 3. Platz intl. Remix-Contest, Tokyo, Dawn Records (Deutschland) für «Vindahl feat. Coco» (Dänemark/Los Angeles), Song «Head Over Heels (Meisterbeatz Static Love Remix)» 2012, Produktionen und Aufnahmen für Burni Aman, Album «Sweet Science», Sweet Science Entertainment 2013, Produktionen und Live-Tours mit dem Südafrikanisch-Schweizerischen Austauschprojekt «Rogue State Alliance» feat. Greis, Seven u.a. 2004-2009, u.v.a.m.

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Micha de Roo

Micha de Roo wurde in Rotterdam geboren, zog ohne Wohnwagen in die Schweiz und hat fleissig Baseldeutsch gelernt. Die Schweiz hat sich bei ihm gut integriert. In der Politikwissenschaft hat er nach Gründen gesucht, warum vorwiegend Wahnsinnige die Welt beherrschen. Gefunden hat er zu viele. Als Slam Poet zu dürftig für eine Künstlerkarriere, muss er einer geregelten Arbeit nachgehen. Trotzdem ist er ein gutgelaunter Zeitgenosse, der zwischendurch auch mit einem unterhaltsamen Text überrascht.

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Michael Fehr & Manuel Troller

Blues ist laut Michael Fehr eine Geschichte, die nach sich selbst klingt. Manchmal wuchtig, manchmal zerbrechlich, manchmal herrscht Ruhe, manchmal wird es laut. Michael Fehr folgt seinen Einfällen und den Möglichkeiten seiner Artikulation. Seine Geschichten handeln von Bosheit, Wut, Trauer, Angst und gleichsam von Güte, Liebe, Treue und Hoffnung. Blues heisst für Fehr eine wesentliche Geschichte mit einer gewissen Musikalität.

 

Als Fehr auf den Gitarristen Manuel Troller trifft, wird aus deren Musikalität in gemeinsamer Suche und enger Zusammenarbeit tatsächlich Musik, gebildete, das heisst durchdachte, gleichsam rohe, das heisst unmittelbare.

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Patric Marino

Patric Marino ist Autor und Astronaut. Er lebt in Zürich und hat am Literaturinstitut in Biel und an der Universität Lausanne Literatur studiert. 2012 erschien seine mehrfach ausgezeichnete Erzählung «Nonno spricht» (Lokwort), eine Liebeserklärung an seine Grosseltern und die italienische Kultur. Er schreibt Reportagen aus dem Süden und bildet mit dem Musiker Oli Kuster das Electro Poetry-Duo «Die Astronauten».

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PJ Harvey

PJ Harvey schrieb 2011 «Let England Shake». Ihre seismographische Präsenz und Tiefe sind nicht nur in ihrem neuen, neunten Solo-Album «The Hope Six Demolition Project» durchdringend, sondern ganz besonders auch in ihrem ersten Lyrikband «The Hollow of the Hand», eine Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Seamus Murphy. Die verstörenden Gedichte über ihre Reise in den Kosovo, Afghanistan und Washington DC sind ein wort- und bildgewaltiges Konzentrat. Lesung 35 Minuten, danach signiert die Poetin Bücher.

künstler
Prend Buzhala

Prend Buzhala wurde am 1. November 1951 im Dorf Çabiq, Klinë, Kosovo geboren. Er studierte albanische Sprache und Literatur an der Universität Prishtinë. Ab 1976 arbeitete er als Lehrer der albanischen Sprache und Literatur in Kiev, bis er 1982 vom jugoslawischen Geheimdienst verhaftet wurde. Es folgte ein jahrelanges Schreibverbot. Erst mit der Unabhängigkeit des Kosovo konnte er wieder literarisch tätig werden. 1993 bis 2013 war er Herausgeber des Literaturclubs «Vora ujk», 1995 bis 1999 Gemeinderat für Bildung in Klinë. Heute ist er Direktor der Bibliothek «Kongres i Manastirit» in Klinë.

 

künstler
Sandra Künzi

Sandra Künzi, musikalische Autorin und Wort Performerin. Künzi gehört zur ersten Generation des Schweizer Poetry Slams. Sie tourt mit ihren «Mikronowellen», ist Käptn der legendären Autorinnenreihe «Tittanic» und Mitbegründerin des Berner Lesefestes «Aprillen». Im Übrigen liebt Sandra Künzi Jassen, Schafe und Bier.

 

 

künstler
Remo Zumstein

Seit ich 2007 in Burgdorf zum ersten Mal vor 50 Leuten bibbernd und zitternd Bühnenluft geschnuppert habe, hat sich vieles verändert: Heute stehe ich meist mehrmals pro Woche auf helvetischen Slam- und Kleinkunstbühnen, leite Schul- oder andere Schreibworkshops und trete an den unterschiedlichsten privaten und öffentlichen Anlässen auf.

Ob an klassischen Poetry-Slams, Diplomfeiern, Kleinkunstshows, Geschäftsessen, Schulprojekten oder Geburtstagspartys – ich performe meine berndeutschen Kurzgedichte und Wortspieltexte vor Publikum. Meine Texte erzählen von Dingen, denen man eigentlich nur mit Humor begegnen kann: von der Todsünde im öffentlichen Verkehr, Grammatik, dem Anfang vom Ende, vom massvollen Umgang mit Alkohol und von Träumen.

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Susan Reznik

«Z Basel an mim Rhy!» geboren und aufgewachsen. Mit Blinschikis und Borsch grossgezogen worden und als lautes, chaotisches, fröhliches Wesen auf den Ländern dieser Erde unterwegs. Das ist sie. Susan Reznik. Momentan von Job zu Job tingelnd. Denn Entscheidungen treffen ist schwierig. Aber irgendwann mal was mit Medien machen (… jaja danke. Ich weiss. Hallo Generation Y Klischee.) Oder mit Theater, da möchte sie mal hin. Weil ihr die Aufgabe, als Drachenkämpferin, zu wenig Risiko mit sich brachte und sie, wegen zu grossem Gangstertum (Wie kann man sich nur so hart gönnen?!), beim Gangsterrap-Gremium abgelehnt wurde, kam sie auf die Idee Kleinkunst zu machen. Und so «schläämmt» sie nun seit gut einem Jahr umher. Weil sie so gerne redet und Menschen gerne ihre Stimme um die Ohren schlägt, moderiert sie beim RadioX in Basel die Eventsendung und die HipHop Sendung. Wenn sie gerade nichts von all dem tut, was eben erwähnt wurde, tut sie das was alle Menschen gerne tun: Katzenvideos anschauen, dazu Humus essen und glücklich sein.

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Tim Krohn

Tim Krohn, geboren 1965, lebt als freischaffender Schriftsteller mit Frau und Kindern im Val Müstair. Er schrieb unter anderem die Romane «Quatemberkinder» und «Vrenelis Gärtli», die Erzählbände «Aus dem Leben einer Matratze bester Machart» und «Nachts in Vals». Momentan entstehen die ersten Bände des auf 5000 Seiten veranschlagten Romanzyklus «Menschliche Regungen», die ab Frühjahr 2017 erscheinen werden. «Zum Paradies» ist ein sehr verspielter und musikalisch angelegter Roman über die allerersten Tage des Menschen. Er erschien 2015 in kleiner Stückzahl im Handdruck bei Offizin Parnassia Vättis.

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Toni Schiavano

Wer sich in der Schweiz auf die Suche nach einem Tieftöner macht, der kommt um Toni Schiavano nicht herum. Und auch international hat sich der «Goldkanten-Bassist» (Der Bund) bereits seine Sporen abverdient. Seine markanten, soulig-singenden Basslinien haben schon manche Studio-Produktion veredelt und führten ihn auf Tourneen quer durch Europa, bis nach Brasilien und Südafrika. Die Liste der Bands und Musiker, von denen Toni Schiavano eingeladen wurde, ist dementsprechend kaum endenwollend (siehe unten), und sie zeigt auf, dass hier ein Künstler zu Werke geht, dessen musikalische Neugier unerschöpflich ist.
Die Aufzählung beginnt beim amerikanischen Rapper «Akil the MC (Jurassic 5) und reicht über dem türkischen Immigrantenpop-Künstler «Müslüm», bis zum «Berner Symphonieorchester» oder dem kubanischen Saxophonisten «Paquito D`Rivera».

 

Toni Schiavano ist in der Berner Funk-, Soul- und Hip-Hop-Kultur gross geworden. 2002 bis 2007 besuchte er die Musikhochschule Luzern, heimste 2006 den Förderpreis der Friedl Wald Stiftung ein und war 2007 «Artist in Residence» der Pro Helvetia im südafrikanischen Cape Town. Ein Jahr später war er als Produzent am CD-Projekt «Rogue State Of Mind» beteiligt, ein Austauschprojekt mit über 50 Musikerinnen aus der Schweiz und Südafrika.

 

Auch die afrobrasilianische Musik, die Schiavano während zwei längeren Aufenthalten in Salvador da Bahia aufgesogen hat, ist auf feine Art in seinem Bassspiel eingewoben. Ein Einfluss, der auf seinem 2008 erschienenen Debut-Album «Tonee» und den Einspielungen des internationalen Trios «Pedra Preta» prominent vernehmbar ist.

 

Sein Faible für den Afrobeat lebt er ausserdem seit einigen Jahren in der zehn-köpfigen Band «The Faranas» aus. Das Debut-Album der Band erschien 2010 und löste euphorische Pressereaktionen aus.

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Valerio Moser & Remo Rickenbacher

Die beiden Slam-Poeten Valerio Moser aus Langenthal und Remo Rickenbacher aus Thun bilden seit Jahren ein eingefleischtes Moderationsduo. Während Rickenbacher mit Absurditäten und Ironie wild über die Bühne fegt, bleibt Moser ruhig, glänzt mit spontanem Wortwitz und ausgefallenen Ideen. Zwei Pole, die sich perfekt ergänzen. Was die beiden gemeinsam haben, ist die Fähigkeit, das Publikum in Stimmung zu bringen. Das beweisen sie regelmässig an verschiedenen Slams, z.B. im Bieler Chessu oder beim Neubad-Slam in Luzern, an denen sie seit Jahren als feste Moderatoren fungieren.

 

Als Slam-Poeten performen sie ihre Texte seit zehn Jahren an Poetry-Slams und Spoken-Word-Lesungen im In- und Ausland. Mit «Interrobang» ist Moser zusammen mit Manuel Diener Gewinner der deutschsprachigen Slam-Meisterschaft 2016 in der Kategorie «Team» und zweimaliger Schweizermeister in derselben Kategorie. Rickenbacher ist Teil der viel beachteten Spoken-Word-Gruppe «Thun ist Nirgends».

 

Moser und Rickenbacher liegt aber auch der Spoken-Word-Nachwuchs am Herzen. So engagierten sie sich in der U20-Slam-Szene und leiten zusammen seit geraumer Zeit Schreib- und Performance-Workshops auf Sekundarstufe I und II.